Sozialer Zusammenhalt

Im politischen Diskurs und interkulturellen bzw. interreligiösen Dialog sind wir eine Stimme für eine friedliche, aufgeklärte und gerechte Gesellschaft.

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Die Verwirklichung einer humanen Gesellschaft ist auf vielfältige Weise bedroht: Fundamentalismus, Rassismus und Nationalismus gefährden das friedliche Zusammenleben. Umweltzerstörung und rücksichtlose Gewinnmaximierung entziehen der Menschheit ihre Lebensgrundlage. Moderne Informationstechnologien bedrohen Persönlichkeitsrechte. Wir stellen uns diesen Bedrohungen entgegen und setzen uns für eine demokratische Kultur ein, in der Freiheitsrechte und eine selbstbestimmte Lebensweise gestärkt werden.

Als Humanistinnen und Humanisten beteiligen wir uns kontinuierlich am Dialog zwischen den Weltanschauungen, Religionen und Vertretern unterschiedlicher Kulturgemeineschaften. Wir wollen dazu beitragen, die verfassungsmäßig garantierte Weltanschauungsfreiheit durchzusetzen und treten für die Einhaltung der verfassungsmäßigen Trennung zwischen Religions‐ bzw. Weltanschauungsgemeinschaften und Staat ein. Wir vertreten die Interessen konfessionsfreier und nichtreligiöser Menschen gegenüber dem Staat und in der Gesellschaft.

Unsere humanistische Lebensauffassung bejaht die Gleichberechtigung aller Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung. Wir unterstützen eine Politik, die Emanzipation und Beteiligung in allen Lebensbereichen ermöglicht.

Bildung ist wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung und eine Voraussetzung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Allen Menschen muss Zugang zu entsprechender Bildung möglich sein, unabhängig von ihren familiären und finanziellen Voraussetzungen.