Humanisten gedenken NS‐Opfern und dem antifaschistischen Widerstand

Am 1. Mai 2018 fand die traditionelle Gedenkwanderung von Barth nach Ribnitz zum 24. Mal statt. Der stellvertretende Vorsitzende des HVD Mecklenburg‐Vorpommern Hartmut Pfüller beteiligte sich wie schon in den Vorjahren daran.

Ankunft in Ribnitz. Foto: privat

Die traditionelle Gedenkwanderung begann mit einer stillen Kranzniederlegung am KZ‐Mahnmal in Barth. Mit der Wanderung wird seit 1995 an die 800 Frauen des dortigen KZ‐Außenlagers erinnert, die am 1. Mai 1945 auf den „Todesmarsch“ nach Ribnitz geschickt worden waren. In Ribnitz wurden sie von mutigen Bürgern befreit.

Rund zwei Dutzend Teilnehmer gingen in diesem Jahr den 34 Kilometer langen Weg. Aufgerufen zu der Gedenkwanderung hatten die Landesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN‐BdA) gemeinsam mit dem Wanderbund Mecklenburg‐Vorpommern und dem Humanistischen Verband Mecklenburg‐Vorpommern. „Wir erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, aber auch an den Widerstand. Das ist heute wichtiger denn je“, sagte Johann Scheringer von der VVN‐BdA zum Start der Wanderung am KZ‐Mahnmal in Barth.


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