Humanistisches Selbstverständnis

Das "Humanistische Selbstverständnis", das der HVD im Jahre 2001 beschlossen hat, bildet die Grundlage für die Tätigkeit des HVD Humanisten Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Dokument heißt es u.a.:

"Zweck des Verbandes ist die Förderung von Humanismus und Humanität auf weltlicher Grundlage. Der Verband ist der Überzeugung, dass ein moderner praktischer Humanismus im Kern darin besteht, dass Menschen ein selbstbestimmtes und verantwortliches Leben führen und einfordern, ohne sich dabei religiösen Glaubensvorstellungen zu unterwerfen.

Mit seinem Bekenntnis zu einem modernen praktischen Humanismus knüpft der HVD über den Einschnitt von II. Weltkrieg und kaltem Krieg hinweg an ältere Traditionen des weltlichen Humanismus an. Gleichzeitig sieht er sich als Verband herausgefordert, diese Weltauffassung als eine lebendige gesellschaftliche Kraft in Deutschland neu zu etablieren.

Die Säkularisierung Deutschlands hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen neuen Grad erreicht. Die im HVD zusammengeschlossenen weltlichen Humanistinnen und Humanisten wollen die Interessen und Bedürfnisse derjenigen Menschen aufnehmen und vertreten, die sich zu einer selbstbestimmten, nichtreligiösen, ethisch begründeten Lebensauffassung bekennen."

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